Klappsäge

Klappsäge

Die Klappsäge  wird vor allem im Garten zum Schneiden von Ästen verwendet. Da sie zusammengeklappt werden kann, ist ein sicherer und platzsparender Transport möglich.  Die klappbare Astsäge ist in der Lage, auch dicke Äste sauber zu durchtrennen und erzielt einen glatten Schnitt. Das ist dafür verantwortlich, dass Bäume nicht von Bakterien und Pilzen befallen werden. Wird eine Klappsäge mit einem Teleskopstiel genutzt, profitiert der Verwender auch von der rückenschonenden Arbeitshaltung. In der Regel sind Klappsägen mit hochwertigen Sägeblättern bestückt, die effizientes und schnelles Arbeiten ermöglichen. Des Weiteren bieten Klappsägen mit Teleskopstiel den Vorteil, dass der Nutzer sie sowohl mit einer als auch mit beiden Händen führen kann. Speziell die japanische Klappsäge, die Japansäge,  wird zum Schneiden von dicken Ästen verwendet. So ist das praktische Werkzeug optimal geeignet, wenn Arbeiten auf einer Leiter notwendig sind. Da die klappbare Baumsäge sicher transportiert werden kann, ist kein Verletzungsrisiko vorhanden, sodass die Sägearbeiten komfortabel erledigt werden können. Das Sägen selbst zeichnet sich ebenfalls durch hohen Komfort aus, da das Holz an allen Stellen unkompliziert geschnitten werden kann.

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Was zeichnet eine gute Klappsäge aus?

  • sofort verwendbar, da keine Betankung erforderlich, Arbeiten sind besonders flexibel und einfach
  • Arbeiten an anstreichen Bäumen sind sicherer, als mit einer motorisierten Säge
  • aufgrund hochwertiger Sägeblätter ist schnelles und effizientes Arbeiten mit Klappsägen möglich
  • die Handhabung von Klappsägen gelingt intuitiv und ist unkompliziert
  • Klappsägen verursachen weder Abgase, noch Lärm, sodass sie auch in Wohngebieten einsetzbar sind
  • selbst dicke Äste lassen sich mit diesen Werkzeugen sauber abschneiden, so werden Pilz- und Bakterienbefall vermieden

Wo werden Klappsägen typischerweise eingesetzt?

Eine Handklappsäge wird in der Regel zum Schneiden von Ästen eingesetzt. Die Arbeit gelingt nicht so schnell wie mit einer Motorsäge, der Baumschnitt trägt allerdings dazu bei, dass das Holz kaum beschädigt, sondern lediglich gestutzt wird. Speziell bei Obstbäumen ist die Ernte so ertragreicher, wenn regelmäßig abgestorbene Äste gekürzt oder weggeschnitten werden. Wer mit Garten Klappsägen arbeitet, bemerkt rasch, wie scharf das Sägeblatt ist. Beim Klappsägen Test hat sich erwiesen, dass insbesondere hochwertige Sägen im höheren Preissegment eine ausgezeichnete Leistung erbringen und langlebiger sind. Empfehlenswert ist das Verschneiden der Bäume mit einer Outdoor Klappsäge im Frühjahr, so raten Experten.

Für einen Obstbaumschnitt ist das richtige Werkzeug das A und O. Nur mit scharfen und sauberen Geräten kann die Schnittstelle klein und glatt gehalten werden, sodass sie schnell verheilen kann.

Das liegt jedoch nicht zwingend am Bedarf der Pflanze, es liegt eher daran, dass zu Äste zu diesem Zeitpunkt deutlich besser beschnitten werden können, da noch kein Laub vorhanden ist. Damit gelingt die Arbeit übersichtlicher. Daher ist der Zeitraum ab Mitte Januar bis Ende April besonders günstig, Gärtnerarbeiten mit einer Klappsäge groß aus Japan durchzuführen.

Weitere Outdoor-Arbeiten mit der Klappsäge

Darüber hinaus kann die klappbare Astsäge auch für weitere Outdoor-Arbeiten verwendet werden, zum Beispiel zum Schneiden von Balken und für allgemeine Gartenarbeiten wie das Zurückschneiden von Büschen und Sträuchern. Auch trockenes Holz kann mit Klappsägen geschnittenwerden. Die Sägen verfügen über ergonomische Griffe, die gut in der Hand liegen. Aufgrund konisch geschliffener Sägeblätter, sind bei allen Arbeiten mit Outdoor Klappsägen im Garten gute Ergebnisse zu erwarten. Des Weiteren lässt sich die Klappsäge Outdoor auch beim Camping, beim Wandern oder bei der Jagd einsetzen, zum Beispiel, um Holz für das Lagerfeuer zurechtzuschneiden, einen Unterschlupf zu bauen oder einen Spazierstock anzufertigen.

Die Pflege der Japansäge/Klappsäge

Das Sägeblatt von Klappsägen nutzt sich bei regelmäßiger Verwendung ab und sollte deshalb in gewissen Abständen geschärft werden. Sägewerkzeuge schneiden besser, wenn sie hin und wieder mit Schleifpapier bearbeitet werden. Auch ein zweiseitiger Handschleifer ist geeignet, um das Blatt zu schärfen. Ist das Sägeblatt stumpf, sollte es nur an der Außenseite geschliffen werden.

Die Innenseite wird danach entgratet, sodass Einkerbungen entfernt werden können. Falls das Blatt vollständig verschlissen ist, wird es ersetzt. Darüber hinaus ist es sinnvoll, Klappsägen auseinanderzubauen, um die Einzelteile einzufetten. Die beweglichen Teile der Kappsäge/Zugsäge sollten an den Gelenken ebenfalls regelmäßig geschmiert werden, damit sie sich wieder leichter bewegen lassen.

Dazu eignet sich Kriech- oder Sprühöl. Es stellt die Beweglichkeit der Gelenke wieder her und schützt außerdem vor Korrosion. Dazu wird das Gelenk ordentlich mit Öl eingesprüht, das anschließend gut einziehen sollte. Überschüssige Reste des Öls werden mit einem Lappen entfernt.

Die Nutzung der Klappsäge in vier einfachen Schritten

Klappsäge

1. zusammengeklappt 2. teilweise ausgeklappt 3. vollständig ausgeklappt

Schritt 1: Laut Expertenmeinung sollte die Säge die Arbeit ausführen, nicht der Anwender. Deshalb ist das Arbeiten mit leichtem Druck optimal. Dabei wird Klappsäge aus Japan immer flach angesetzt. Anschließend mit gleichmäßigen und langen Zügen sägen. Dabei sollte die komplette Länge des Blattes ausgenutzt werden.

Der Fachmann sagt: Die Säge soll arbeiten, nicht der Säger. Nicht zu viel Druck ausüben und die Säge immer flach ansetzen. In langen und gleichmäßigen Zügen sägen und die ganze Länge des Sägeblattes ausnutzen.

Schritt 2: Um das Gewicht von langen Ästen zu reduzieren, werden sie vorerst von unten eingesägt und in einiger Entfernung zum Stamm entfernt. Sobald die Mitte des Asts erreicht ist, wird die Säge parallel zum unteren Schnitt auf der Oberseite angesetzt und anschließend so lange gesägt, bis der Ast sich vom Stamm löst.

Direkt am Ansatz schneiden, jedoch ohne den Astring (wulstige / ringförmige Verdickung der Astansatzstelle am Stamm, nicht immer erkennbar) zu verletzen.

Schritt 3: Dabei sorgen die Hebelkräfte dafür, dass sämtliche Rindenverbindungen mittig der beiden Seiten sich beim Brechen sauber lösen. Nun ist nur noch ein kleiner Stumpf übrig. Risswunden in der Baumrinde sind nicht vorhanden. Nun kann auch der Stumpf problemlos vom Astring abgesägt werden. Dazu eignet sich eine klappbare Baumsäge mit verstellbarem Sägeblatt optimal. Der Stumpf sollte während der Arbeit mit der Hand abgestützt werden, um ihn sauber abzutrennen und zu verhindern, dass er abknickt.

Schritt 4: Je näher die Schnittfläche am Astring ist und je glatter sie ist, umso besser verheilt der Schnitt. Holz ist nicht in der Lage, neues Gewebe zu bilden, daher wird die Schnittfläche vom angrenzenden Gewebe überzogen. Je nach Größe des Schnitts kann das mehrere Jahre dauern. Die Heilung wird unterstützt, wenn der Rand des Rindengewebes mit einem Messer geglättet wird. Auf diese Weise werden keine eingetrockneten Rindenfasern hinterlassen.

Klappsäge Test

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Wer eine Klappsäge kaufen möchte, sollte die individuellen Anforderungen bei der Kaufentscheidung miteinbeziehen. Im Klappsäge Test wurden praktische Tätigkeiten mit Klappsägen, die Qualität des Sägeblatts, die Handlichkeit und Ergonomie des Griffes, die Haltbarkeit und Sicherheit der verschiedenen Klappsägen berücksichtigt. Klappsägen stehen in verschiedenen Preisklassen zur Verfügung, sodass sie bereits für wenig Geld erhältlich sind, aber auch zu höheren Preisen angeboten werden. Die Qualität der Klappsägen lässt sich nicht zwangsläufig am Preis feststellen. Es gibt auch günstige Modelle, die mit einem guten Ergebnis überzeugen. Ebenso gibt es teure Sägen, die nicht unbedingt überzeugende Arbeit leisten. Daher ist es empfehlenswert, beim Kauf der Klappsäge vermehrt auf Sicherheit, Komfort und Qualität, als auf den Preis zu achten. Die beste Klappsäge sollte jedoch die individuellen Anforderungen erfüllen, eine gute Handhabung ermöglichen und langlebig sein.